Surf on, Europe!: Filmvorführung mit Regiegespräch

Frau mit Surfbrett unter dem Arm an einem Strand.
Plakat zur Filmvorführung der Doku "Surf on, Europe!"

Die Partnerschaft für Demokratie Landkreis Sankt Wendel und der Verein Skate Wendel Rollbrett laden zur Filmvorführung mit anschließendem Regiegespräch ein: am Freitag, 6. November, 19 Uhr, Rocklands Kletterhalle St. Wendel, Willi-Graf-Straße 3.

Gezeigt wird der Dokumentarfilm „Surf on, Europe!“. Der Film stellt drei Menschen zwischen Surf-Begeisterung und gesellschaftlichen Zwängen vor: Majid, ein Kitesurf-Lehrer in Tarifa (Spanien), sehnt sich nach seiner Familie in Marokko, die wegen Visa-Beschränkungen dort feststeckt. Margaux organisiert im französischen Biarritz das erste LGBTQ-freundliche Surf-Festival Europas. Und Rosy, ein nordirischer Surfbrett-Shaper, sucht Halt inmitten einer tief gespaltenen Community. „Surf on, Europe!“ erforscht dabei Europas Versprechen von Freiheit und die Herausforderungen, die es bedrohen.

Noah von Thun, als Kameramann an „Surf on, Europe!“ beteiligt, steht im Anschluss für Fragen zur Verfügung.

Zum Abschluss gibt es Live-Musik: Die Newcomer Blackout spielen Grunge- und Rock-Cover.

Der Eintritt ist frei.

Kommentar der Regisseure zum Film: „Surf on, Europe! ist das Resultat unserer Liebe zum Film, zum Surfen, zu Europa: weit weg von politischen Schlagzeilen wollen wir eine Freiheit greifbar machen, für die lange gekämpft wurde und die längst nicht mehr so selbstverständlich erscheint, wie sie mal war. Wir sind zusammen in Köln aufgewachsen – mit Schüleraustausch & Erasmus, mit Surftrips am Atlantik und Surf-Filmen im Kinderzimmer. Ein offenes Europa ohne Grenzen war immer eine Selbstverständlichkeit – zu leben und zu sein, wo und wie man will. 2016 stimmte die UK für den Brexit und die Migrationsdebatte gab den Auftakt für Rechtsruck und Polarisierung; die Idee Europas wurde auf einmal grundsätzlich in Frage gestellt. Der Film zeigt durch die Geschichten von Majid, Margaux und Rosy, wie der Traum und das Versprechen von Freiheit auf soziale und politische Realitäten trifft. In fünf Jahren Produktionszeit entstand ein Film, der als Liebesbrief an Europa gestartet ist und die Augen doch nicht vor unseren Problemen verschließen kann.“